Der Abnehmplan



Erfolgreich abnehmen durch Hintergrundwissen

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Nach diesem Buch voller Theorie, drängt es Sie bestimmt, mit der Praxis zu beginnen und endlich abzunehmen.

Jetzt gilt es, die Theorie in die Praxis zu überführen.

Als eine Art Zusammenfassung und Einstieg in die Praxis dient der nachfolgende Abnehmplan.

Sie müssen ihn nicht buchstabengetreu nachvollziehen, es reicht völlig, wenn Sie ihn als Anregung verstehen.

Gesundheitscheck beim Arzt

Um abzunehmen muss man nicht unbedingt zum Arzt gehen, es sei denn, man ist chronisch krank oder stark übergewichtig.

Ein Arztbesuch kann jedoch dabei helfen, zu erkennen, ob irgendwelche medizinischen Abnehmhindernisse vorliegen, beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion.

Außerdem können Sie durch einen Gesundheitscheck feststellen lassen, ob Sie ohne Einschränkungen Sport treiben dürfen.

Bei einem typischen Gesundheitscheck wird normalerweise unter anderem ein EKG gemacht, der Blutdruck gemessen, der Oberkörper abgehört, Größe und Gewicht festgestellt.

Außerdem wird meistens Blut abgenommen, um es zu untersuchen. Für einige Werte, beispielsweise den Blutzuckerspiegel ist es notwendig, die Untersuchung vor dem Frühstück durchzuführen, weil Essen die Werte verändert. Den Zustand vor dem Frühstück nennen Ärzte "nüchtern".

Die in diesem Buch vorgestellten Blutwerte gehen teilweise über die üblicherweise untersuchten Werte hinaus.

Inwieweit zusätzliche Blutuntersuchungen von der Kasse bezahlt werden, hängt von Ihrer Kasse und den Möglichkeiten des behandelnden Arztes ab. Im Zweifelsfall kann man zusätzliche Blutwerte auch aus eigener Tasche bezahlen, wenn man dazu bereit ist.

Folgende Blutwerte sind besonders interessant für das Thema Abnehmen:

·         Blutzucker (nüchtern)                          siehe Seite 101

·         Insulin (nüchtern)                                siehe Seite 101

·         Schilddrüsenhormone: T3, T4, TSH     siehe Seite 109

·         Cholesterin                                           siehe Seite 191

·         HDL-Cholesterin                                  siehe Seite 192

·         LDL-Cholesterin                                  siehe Seite 192

·         Triglyceride / Neutralfette                    siehe Seite 186

·         Harnsäure

·         Harnstoff

 

Zusätzliche Erkenntnisse könnte man auch durch die Blutwerte einiger zusätzlicher Hormone erhalten:

·         Cortisol                                                siehe Seite 114

·         Östradiol                                              siehe Seite 118

·         Progesteron                                          siehe Seite 121

·         FSH

·         Testosteron                                          siehe Seite 123

·         DHEA                                                  siehe Seite 125

 

Am besten lassen Sie sich eine Kopie der Blutwerte mitgeben, damit Sie sie zu Hause aufbewahren können. Dann haben Sie die Werte bei Bedarf immer zur Hand. Außerdem können Sie die Werte mit später festgestellten Werten vergleichen. So können Sie beispielsweise feststellen, wie günstig sich regelmäßiger Sport auf die Blutfettwerte auswirkt.

Abnehmhindernisse überwinden

Ein weiterer wichtiger Schritt für den Abnehmerfolg ist die Überwindung der Abnehmhindernisse.

Nicht jedes dieser Hindernisse kann sofort perfekt beseitigt werden, beispielsweise Stress im Beruf. Aber je mehr dieser Hindernisse man überwindet, desto leichter fällt es, erfolgreich abzunehmen.

Schwierige Faktoren wie Stress kann man schrittweise verringern, bis man sich sein Leben so eingerichtet hat, dass man sich darin wohl fühlt.

Auch Armut gehört zu den schwierigen Abnehmhindernissen. Selbst wenn man keinen schnellen Weg aus der Armut findet, kann man dennoch ihre negative Wirkung auf den Abnehmerfolg minimieren. Mit einer schlanken Figur und neu gewonnenem Selbstbewusstsein kann man dann vielleicht auch die Armut besiegen.

Zur Erinnerung noch einmal die im Buch beschriebenen Abnehmhindernisse:

·         Das hungrige Gehirn                            siehe Seite 129

·         Wechseljahre                                       siehe Seite131

·         Polyzystisches Ovarialsyndrom           siehe Seite 132

·         Vergrößerter Magen                             siehe Seite 132

·         Schlafmangel                                       siehe Seite 133

·         Fehlendes Tageslicht                            siehe Seite 134

·         Medikamente                                       siehe Seite 135

·         Stress                                                   siehe Seite 136

·         Waagen                                                siehe Seite 138

·         Angst                                                   siehe Seite 142

·         Armut                                                  siehe Seite 145

·         Leben in Extremen                               siehe Seite 150

·         Der innere Schweinehund                    siehe Seite 150




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