Resistenzen bei Hormonen



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Bei Hormonen gibt es relativ häufig das Phänomen der Resistenz.

Solch eine Resistenz bewirkt, dass das Hormon nicht mehr seine volle Wirkung entfalten kann.

Obwohl das betroffene Hormon in ausreichender Menge vorhanden ist, wirkt es nicht mehr richtig.

Im Körper gibt es daher Symptome, die denen eines Hormonmangels gleichen.

Das betroffene Hormon wird durch die Resistenz oft im Übermaß produziert, weil der Körper merkt, dass die Funktionen, die das Hormon bewirken soll, nicht ausreichen.

So kann es zu einem Überschuss des Hormons im Blut und im Gewebe kommen, bei gleichzeitiger Minderfunktion.

Häufig sind auch nur einige Funktionen des Hormons blockiert, andere funktionieren jedoch problemlos.

So kann es gleichzeitig zu Symptomen kommen, die einem Mangel des Hormons entsprechen und zu Symptomen eines Hormon-Überschusses.

Dadurch sind solche Resistenzen oft sehr verwirrend im Erscheinungsbild.

Häufig werden Hormon-Resistenzen durch andere Hormone ausgelöst.

So kann beispielsweise ein Zuviel des Stresshormons Cortisol eine Insulinresistenz verursachen. Zu viel Östrogene können eine Schilddrüsenhormon-Resistenz bewirken.

Diese Wechselwirkung der Hormone miteinander macht das Hormongeschehen sehr komplex und teilweise verwirrend.

Bei der erwähnten Schilddrüsen-Hormon-Resistenz muss beispielsweise nicht die Schilddrüse behandelt werden, sondern die Östrogen-Dominanz.




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