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Über kaum einen Vorgang im Körper gibt es so viele
verschiedene Ansichten wie über das Schrumpfen der Fettpolster.
Man muss wohl davon ausgehen, dass dieser Vorgang noch nicht
mit abschließender Gültigkeit bekannt ist. Aber man kennt schon viele Faktoren
im Zusammenhang mit dem Fettabbau.
Teilweise ist deren komplexes Zusammenwirken jedoch nicht
einfach zu verstehen. So haben sich unterschiedliche leichter verständliche
Konzepte herausgeschält, die teilweise widersprüchlich klingen, es aber nicht
unbedingt sind.
Außerdem sind zahlreiche Mythen im Umlauf, die die Orientierung
im Labyrinth der Fettabbau-Theorien weiter erschweren.
Grundsätzlich ist es so, dass der Körper immer versucht,
seinen Energiebedarf aus der am gleichen Tag gegessenen Nahrung zu decken. Wenn
diese Nahrung zu wenig scheint, sorgt der Körper zunächst durch Appetit und
Hunger, später durch Heißhunger, dafür, dass doch noch genug gegessen wird.
Mit der Nahrungsenergie werden die Glykogenspeicher in Leber
und Muskeln und die kleinen Fettspeicher in den Muskeln wieder aufgefüllt.
Nur wenn über den ganzen Tag hinweg weniger Energie über die
Nahrung zugeführt wird, als man verbraucht, werden die Fettpolster im Bauchraum
und unter der Haut reduziert.
Doch wie viel Energie verbraucht der Mensch und wie werden
die Fettpolster abgebaut?
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