DHEA - Dehydroepiandrosteron



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Das Hormon DHEA ist eine Vorstufe für mehrere andere Hormone, beispielsweise für Testosteron und Östrogene.

DHEA kommt im Körper meistens reichlich vor und wird vor allem in der Nebenniere hergestellt. Bei Frauen wird DHEA auch im Eierstock gebildet.

Charakteristisch für DHEA ist, dass es bei jungen Menschen in größeren Mengen vorkommt und ab dem 25. Lebensjahr allmählich immer weniger wird.

Daraus wurde geschlossen, dass DHEA wie ein Jungbrunnen wirken könnte, wenn man den DHEA-Spiegel von älteren Menschen wieder auf das Niveau von zwanzigjährigen anheben würde.

So wurde DHEA zum Anti-Aging-Mittel. Vor allem in Ländern, in denen Hormone frei verkäuflich sind, wird DHEA als Nahrungsergänzungsmittel angeboten.

Doch medizinische Studien haben herausgefunden, dass es keine gesundheitliche Verbesserung ergibt, wenn man DHEA einnimmt, um den Hormonspiegel auf ein jugendliches Niveau zu bringen.

Nur wenn ein echter DHEA-Mangel vorliegt, also bei Werten, die zum jeweiligen Alter nicht passen, kann die Einnahme von DHEA-Präparaten sinnvoll sein.

Normale DHEA-Werte

Die DHEA-Werte im Blut werden nach dem 25. Lebensjahr allmählich geringer.

·         < 20 Jahre                0,2 - 9 ng/ml

·         20 - 30 Jahre           2,8 - 9 ng/ml

·         30 - 40 Jahre           1,2 - 5,2 ng/ml

·         40 - 50 Jahre           0,9 - 5,3 ng/ml

·         50 - 60 Jahre           0,7 - 3,1 ng/ml

·         60 - 70 Jahre           0,4 - 2,9 ng/ml

·         > 70 Jahre                0,3 - 1,7 ng/ml




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