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Fettpolster dienen nicht nur als Energiespeicher, sondern
auch als Wärmeisolatoren.
Daher haben die Inuit, die in der Polarregion leben,
meistens reichlich Unterhautfettgewebe. Nur dank dieser Fettschicht können sie
sich in dem kalten Klima wohlfühlen.
Auch übergewichtige Menschen in mittleren Breiten können den
wärmeisolierenden Effekt der Fettschicht an sich selbst beobachten.
Die meisten Übergewichtigen schwitzen deutlich mehr als
schlanke oder dünne Menschen. Wenn Schlanke längst frieren und sich eine dicke
Jacke anziehen, fühlen sich Übergewichtige oft noch im T-Shirt wohl. Sie halten
es auch eher aus, im kühlen Wasser zu schwimmen, zumindest wenn sie es gewöhnt
sind.
Was bei kühler Witterung und im kalten Wasser von Vorteil
ist, kann an heißen Tagen zur Qual werden. Der Schweiß rinnt in Strömen und die
Hitze ist kaum auszuhalten.
Durch den Isolationeffekt der Fettschicht wird auch weniger
Nahrungsenergie verbraucht. Daher fällt es Übergewichtigen oft schwer abzunehmen,
weil ihr Fett energiesparend wirkt.
Diesen Effekt kann man abmildern, indem man sich relativ
leicht bekleidet und die Zimmer im Winter nicht stark heizt.
Auch kalte oder lauwarme Duschen können hilfreich wirken,
denn dadurch muss der Körper Energie aufwenden, um den Wärmeverlust
auszugleichen.
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